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Aktuelles:

Erstes Treffen 2013

27.12.2012 11:57

Das erste Treffen Unseres LitCafes findet am 26, Jan. 2013 um 16:00 Uhr im Caritas statt .

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WIR WOHNEN IN OBERBARMEN

23.12.2012 13:08

Die Präsentation findet am

25. Jan. 2013 Um 16 Uhr

in der Färberei statt.

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WETTBEWERB DES LITERARISCHEN SCHAFFENS FÜR KINDER

23.12.2012 11:01

Die Gewinner sind bekannt

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3x3 > Aktivitäten > Projekte > Integrationskompass für Eltern

Projektauswahl:

 

 

 

Wir wohnen in Oberbarmen

Wir wohnen in Oberbarmen

Dieses Projekt soll helfen, die ungewohnte Umgebung für die „neuen“ Stadtbürger vertrauter zu machen, Kontakte zu Einheimischen zu finden, deutsche Geschichte, Kultur, Sprache und Gesellschaft insgesamt besser kennen zu lernen. Erworbene Kenntnisse sowie erweiterte Sozialkompetenz stärken das Selbstbewusstsein der Migranten. Das Selbstbewusstsein von Eltern ist nicht nur Voraussetzung für eine gelungene Erziehung, sondern auch für das Gelingen eigener gesellschaftlichen Integration. Das Angebot richtet sich sowohl an russisch- wie auch an deutschsprachige Stadtteilbewohner.

Projektziele:

-Verbesserung der interkulturellen Kommunikation zwischen einheimischen und zugewanderten Familien.
-Unterstützung und Förderung der Kreativität der Teilnehmer durch aktive Zusammenarbeit mit einheimischen Gruppen, Paten und anderen ehrenamtlichen Unterstützern.
-Erleichterung der gesellschaftlichen Integration.
-Verbesserung der Nutzung des Fach- und Entwicklungspotenzials der Zuwanderinnen und Zuwanderer.
-Förderung von Selbstbewusstsein und Eigeninitiative der Migranten.
-Unterstützung der Mehrsprachigkeit.

 

Inhalte:

-Kennenlernen der Geschichte von Oberbarmen durch alte Bewohner und mit alten Fotos.
-Treffen mit modernen, talentierten Autoren, Fotografen und Filmmachern, die sich mit dem Stadtteil Oberbarmen beschäftigen.
-Aufschreiben von Erzählungen und nachfolgende Lesungen.
-Foto- und Videoausstellung.
-Veröffentlichung von ausgewählten Werken in Form eines Sammelbandes als Schlußergebnis.

 

 

 

„Lernen durch Lehre“

Ziele

  1. Sprach- und Lernpatenschaften ältere Schüler der unterschiedlicher Herkunft mit jüngere und erwachsene organisieren.

  2. Junge Migranten und Eltern vor Ort vernetzen und sie bei gemeinnützigem Engagement unterstützen.Familie mit Migrationshintergrund besser erreichen

  3. Familie mit Migrationshintergrund besser erreichen.

  4. Jugendliche mit Migrationshintergrund mit deutschen Jugendlichen vernetzen.

  5. Selbstwirksamkeit von Kindern, Jugendlichen und Eltern mit Migrationshintergrund erhöhen, indem ihre Kompetenzen genutzt werden.

  6. Den Erwerb der deutschen Sprache fördern

  7. Schulleistungen von Kindern und Jugendlichen verbessern.

  8. Jugendliche und Eltern mit Migrantenorganisationen und gemeinnützigen Vereinen bekannt machen, die sie in Zukunft unterstützen können.

  9. Die Vorbildfunktion der Eltern wiederherstellen. Die Hilflosigkeit, die sie ihren Kindern oft zeigen müssen, soll durch ihre Kompetenz in Wissensbereichen beglichen und ihre Selbstwirksamkeit erhöht werden.

  10. Die Zusammenarbeit von älteren Schülern und Eltern mit jüngeren Schülern im Bereich Bildung fördert die Sprachkompetenz, verstärkt den Zusammenhalt und vermittelt die Bedeutung des sozialen Engagements. Bei jüngeren Schülern werden Leistungsschwächen im schulischen Bereich gefördert.



Aktivitäten

  1. Die Jugendlichen (12-16 Jahre) helfen den Kindern (7-10 Jahre) bei dem Lernen.

  2. Eltern helfen den Jugendlichen in den Bereichen Physik, Mathematik und Englisch.

  3. Jugendliche helfen Eltern mit der deutschen Sprache.

  4. Gemeinsame Vorleseabende, an denen jeweils ein Jugendlicher vorliest und der Inhalt des Gelesenen gemeinsam diskutiert wird.

 

Gemeinsam basteln

 

Ziele

- Erlernen verschiedener Bastelarten

  • Entwicklung der Künstlerischen Begabung und der Feinmotorik

  • Internationale Begegnung von Deutsch- und Russischsprachigen

  • Organisation einer Aktiven schöpferischen Freizeit

 

Aktivitäten

  • Das gemeinsame Basteln
  • Verschiedene Bastelarten kennen lernen

  • Geschenke basteln

  • Gemeinsame Planung eines schöneren Zuhauses

  • Interaktion zwischen Jung , Alt, Deutsch und Russische

  • Freies schöpfen

 

 

Integrationskompass für Eltern

 

Eltern sollen ihre Kinder bei der Verbesserung ihrer Bildungserfolge unterstützen und ihren Erziehungsauftrag gegenüber bzw. gemeinsam mit den Bildungsinstitutionen sachgerecht und selbstbewusst wahrnehmen können. In diesem Zusammenhang kommt auch dem Projekt „Integrationskompass für Eltern“ eine unterstützende Funktion zu, die Zukunftsperspektiven für Bildung und Beruf den Kindern in unserer Gesellschaft ermöglicht.

 

Erziehung bedeutet, Kinder stark für das Leben zu machen, ihnen zu helfen, ihren Platz in unserer Gesellschaft zu finden und eigenverantwortlich zu handeln. Dies stellt für Mütter und Väter heute eine besondere Herausforderung dar. Denn einerseits müssen sich die Eltern wachsenden beruflichen Anforderungen stellen und andererseits den Kindern ein Maximum an sozialer Kompetenz und Bildung vermitteln.

Eltern mit Migrationshintergrund brauchen daher vielfach selbst Unterstützung, um ihrer Erziehungsverantwortung gerecht zu werden und ihren Kindern auf dem Weg zu einer eigenen Persönlichkeit zur Seite zu stehen. Dies ist notwendig, weil viele Migranten ihre vertraute soziale Umgebung, ihre Kultur, eigene Sprache und sehr oft eigene berufliche Qualifizierung hinter sich gelassen haben.

Es gibt  einen starken Zusammenhalt zwischen Zugewanderten und deren Kindern. Es kommt aber auch oft zu innenfamiliären Konflikten, die entstehen, wenn Eltern und Kinder unterschiedliche Interessen, Bewertungen und Verhaltensweisen entwickeln.

Um in einem neuen sozialen Umfeld zu bestehen, muss jede Zuwandererfamilie sein Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen wieder gewinnen/entdecken. Diese Suche nach den neuen Verhaltensweisen und das Finden neuer konstruktiven Anpassungsstrategien sowie die Wiederentdeckung der eigenen neuen Identität sind ohne eine qualifizierte Unterstützung kaum möglich.